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AutoBild sportscars Sommerreifentest 2019 mit 11 Sportreifen

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(3 Bewertungen, 5.00 von 5)
AutoBild sportscars Sommerreifentest 2019 mit 11 Sportreifen5.00 von 5 basiert auf 3 Bewertungen.

11 Kandidaten schickt das Magazin AutoBild sportscars 2019 ins Rennen um den besten sportlichen Sommerreifen, diesmal in der Dimension 245/45 R 18. Die vorderen Plätze liegen dicht an dicht mit Pirelli, Goodyear und Continental an der Spitze. Auch die hinteren Plätze liefern befriedigende Ergebnisse.

Die Testergebnisse im Überblick

Sommerreifen 245/45 R 18GesamturteilNässeTrockenPreis (inkl. MwSt.)
Pirelli P Zero PZ4 vorbildlich 1- 1- ab 110,00 €
Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 vorbildlich 1- 2+  

Continental Premium Contact 6

vorbildlich 2+ 2+ ab 121,99 €

Michelin Pilot Sport 4

vorbildlich 2 2+ ab 144,11 €

Vredestein Ultrac Vorti

vorbildlich 2 2+ ab 93,86 €

Hankook Ventus S1 evo²

gut 2- 2 andere Größen ab 79,55 €

Nokian Powerproof

befriedigend 3+ 2+  

Bridgestone Turanza T005

befriedigend 3+ 2 ab 112,70 €

Maxxis Premitra 5

befriedigend 3+ 2 ab 81,75 €

Toyo Proxes Sport

befriedigend 3+ 2 ab 98,23 €

Fulda SportControl 2

befriedigend 3+ 2- ab 113,17 €

5 "vorbildliche" Reifen

Von den 11 getesteten Reifen erreichen ganze 5 das AutoBild sportscars Urteil "vorbildlich". Mit den Premium-Sommerreifen ist man jederzeit sicher unterwegs, muss dafür aber auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Nichts zu beanstanden haben die Tester am Pirelli P Zero PZ4. Der Sportreifen ist absolut sicher auf trockener und nasser Fahrbahn, weist durchgängig kurze Bremswege vor und lenkt präzise ein – ein Testsieger, der sich das Urteil "vorbildlich" verdient hat. Den zweiten Platz sicher sich der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5. Auch dieser glänzt mit vorbildlichem Fahrverhalten bei Nässe und Trockenheit und fällt positiv mit guten Sicherheitsreserven beim Aquaplaning auf. Einzige Schwäche ist der Rollwiderstand, der nicht so niedrig ist, wie er es sein könnte.

Der Continental Premium Contact 6 sichert sich den 3. Platz auf dem Treppchen. Der Pneu überzeugt mit sicherem Fahrverhalten bei allen Witterungsbedingungen und präzisem Einlenken besonders bei Nässe. Verbesserungspotenzial besteht noch beim etwas lauteren Abrollgeräusch.

Platz 4 teilen sich Michelin und Vredestein. Der Michelin Pilot Sport 4 ist Spitzenreiter, wenn es um die Sicherheitsreserven beim Aquaplaning geht und überzeugt auch ansonsten mit sicherem Handling auf trockener und nasser Strecke sowie gutem Komfort. Bei Nässe ist die Seitenführung nur durchschnittlich, außerdem handelt es sich um den teuersten Reifen im Test. Der Vredestein Ultrac Vorti glänzt dagegen mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis, dynamischem Handling und präzisem Einlenkverhalten bei angenehmem Komfort. Einzige Schwäche ist der erhöhte Rollwiderstand.

Dichtes Mittelfeld ohne Schlusslichter

Beim Hankook Ventus S1 evo2 hat es nicht mehr zum "vorbildlich" gereicht, aber das ausgewogene Handling auf trockener und nasser Strecke und die gute Aquaplaning-Sicherheit sichern ihm das Urteil "gut". Bei Nässe werden die Bremswege etwas länger und die Seitenführung ist lediglich mäßig.

Die letzten 5 Sommerreifen im Test erhalten alle das Urteil "befriedigend" mit nur minimalen Unterschieden bei den vergebenen Noten. Ganz knapp vorbei am "gut" fährt der Nokian Powerproof. Bei trockener Fahrbahn gibt es am Fahrverhalten und Bremswegen nichts zu beanstanden, bei Nässe ist der Grip jedoch nur befriedigend, der Reifen neigt zum Untersteuern und die Bremswege werden länger. Dafür punktet der Pneu mit dem geringen Kraftstoffverbrauch.

Bridgestone, Maxxis und Toyo belegen gemeinsam Platz 8. Der Bridgestone Turanza T005 kommt auf trockener Strecke schnell zum Stehen und bietet gute Aquaplaningsicherheit. Noch dazu punktet der Reifen mit geringem Rollwiderstand und ist angenehm leise. Dafür neigt er zum Untersteuern und hat bei Nässe einen recht langen Bremsweg.

Für den Maxxis Premitra 5 sprechen neben dem günstigen Preis die kurzen Trockenbremswege, der geringe Verbrauch und das leise Abrollgeräusch. Bei Nässe hat er jedoch Schwächen beim Fahrverhalten, Lenkansprechen und relativ langen Bremswegen. Ähnlich verhält sich auch der Toyo Proxes Sport. Bei Trockenheit ist das Handling stabil und der Sommerreifen bietet gute Sicherheitsreserven beim Aquaplaning, braucht bei Nässe aber länger, bis er zum Stehen kommt und untersteuert.

Mit nur geringem Abstand fährt als letztes des Fulda SportControl 2 ins Ziel. Punkten kann dieser hauptsächlich mit dem geringen Rollwiderstand und Abrollgeräusch sowie mit dem geringen Preis überzeugen. Sein Grip ist nur mäßig und er lenkt verzögert ein, außerdem sind die Bremswege bei Nässe etwas verlängert. Das Urteile "befriedigend" hat er sich aber verdient und obwohl es der Sommerreifen mit den schlechtesten Werten im Test ist, bietet er trotzdem Fahrsicherheit und ist keineswegs durchgefallen.

Fazit

Von einem Sommerreifen abraten müssen die Experten von AutoBild sportscars im diesjährigen Test nicht, was für Autofahrer eine Erleichterung darstellt. In Gefahr begibt man sich und andere Verkehrsteilnehmer mit keinem der Pneus. Auffällig ist auch, dass die günstigeren Reifen in ihren Leistungen immer weiter an die Pneus aus dem Premium-Segment anschließen können. Der Vredestein Sommerreifen ist der Beweis dafür, dass man einen hervorragenden Reifen auch zu einem moderaten Preis finden kann.

Weitere Informationen zu diesem Test finden Sie in der AutoBild sportscars, Ausgabe 04/2019.

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