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Der ADAC Sommerreifentest 2016

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Der ADAC Sommerreifentest 20164.55 von 5 basiert auf 29 Bewertungen.

Die Ergebnisse aus dem ADAC Sommerreifentest 2016 geben Autofahrern einen detaillierten und umfangreichen Einblick in das Reifen-Wirrwarr und ist eine hervorragende Grundlage zur Entscheidungsfindung beim Sommerreifenkauf.

Wenn sich im Frühling die milden Tage häufen, der Schnee geschmolzen ist und die Fahrbahnen nicht mehr vereist sind, rückt auch das eigene Auto wieder in der Vordergrund. Denn sobald mit einem erneuten Wintereinbruch nicht mehr zu rechnen ist, sollten Sie Ihren Wagen fit für den Sommer machen! Die Sommerreifen sind dabei ein zentraler Bestandteil des Frühjahrsputzes. Das riesige Angebot an schwarzen Rundlingen ist in den letzten Jahren nochmals gewachsen und Autofahrer verzweifeln oftmals an dem riesigen Sortiment. Der ADAC Sommerreifentest prüft die Qualität und die Werbeversprechen der Räder auf "Herz und Nieren" und veröffentlicht sie jährlich für Sommer- und Winterreifen auf dem aktuellsten Stand. Die Prüfung des Allgemeinen Deutschen Automobil Verbands (ADAC) besitzt ein hohes Ansehen bei den deutschen Autofahrern und gilt als zentraler Orientierungspunkt beim Neukauf. Deswegen ist es auch für Reifenhersteller immens wichtig, beim ADAC Sommerreifentest gut abzuschneiden. Wir zeigen Ihnen, wer in diesem Jahr um die Top-Platzierungen kämpft und mit welchen Reifen Sie sicher durch den Sommer kommen.

Alle Informationen zum ADAC Sommerreifentest 2016:

32 unterschiedliche Sommerreifen für Mittlelklasse- und Kleinwagen im ADAC Test

Die Reifenhersteller schwärmen sehr gerne von ihren hochwertigen Produkten. Doch entsprechen die Gelöbnisse aus der Werbung auch der Realität? Um Autofahrer und Verbraucher aufzuklären, hat der ADAC in diesem Frühjahr insgesamt 32 Sommerreifen in zwei Reifendimensionen getestet. Die Größe 185/65 R15 H passt auf Klein- und Kompaktwagen, wie den Citroën C3, Hyundai i20 oder Mazda 2. Die etwas größere Reifendimension 225/45 R17 Y kann unter anderem auf Mittelklassewagen wie Audi A4, VW Golf oder BMW 3er aufgezogen werden. Die Experten des Automobilclubs testeten die verschiedenen Pneus bei Trockenheit bzw. Nässe und untersuchten die Leistung in den Bereichen Geräuschentwicklung, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. In diesem Jahr legte der ADAC einen besonderen Fokus auf Diversität: Im Teilnehmerfeld finden sich Kandidaten der Premiummarken Continental, Pirelli und Bridgestone und konkurrieren mit günstigen Rundlingen von Herstellern wie Maxxis, GT Radial oder Firestone.

Beim ADAC Sommerreifentest 2016 wurden insgesamt 32 Modelle in zwei Dimensionen getestet. 185/65 R 15 H für Kleinwagen und für die untere Mittelklasse die Größe 205/55 R17 Y getestet. Zum ersten Mal wurden dabei bei der meistverkauften Größe für Fahrzeuge der Mittelklasse gleich vier Reifenpaare des gleichen Herstellers berücksichtigt. Dazu wurden neben den Komfort- auch die Ökoversionen der Reifen getestet, womit der Automobilclub den steigendem Umweltbewusstsein Rechnung trägt.

Im Video werden die wichtigsten Infos zum Sommerreifentest 2016 noch einmal vom ADAC zusammengefasst: 

Reifengröße 185/65 R15 H: Vredestein Sportrac 5 gewinnt den ADAC Sommerreifentest 2016

In der kleinen Reifendimension für Klein- und Kompaktwagen zeigen insgesamt sieben Modelle keine Schwächen und erhalten das ADAC-Urteil „gut“. Der Sieger kommt dabei etwas überraschend aus Holland. Der Vredestein Sportrac 5 wurde in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und setzt sich im ADAC Sommerreifentest 2016 gegen viele Premiummarken durch. Einzig bei der Geräuschentwicklung ist noch Luft nach oben. Mit dem zweiten Platz muss sich der erfolgsverwöhnte Continental ContiPremiumContact 5 begnügen. Der Rundling aus Hannover überzeugte die Tester mit guten Werten bei Trockenheit und Nässe, doch ein besseres Ergebnis in der Kategorie „Komfort“ verhindert den Gesamtsieg. Den letzten Platz auf dem Treppchen sichert sich der Dunlop Sport BluResponse. Tolle Resultate bei Trockenheit und Nässe bringen den Dunlop Pneu weit nach vorne, aber auch hier sind die Ergebnisse bei der Geräuschentwicklung entscheidend. In diesem Bereich reicht es ausschließlich für die Bewertung „ausreichend“. Mit der Gesamtnote von 2,2, ist der Rundling aber trotzdem weiterzuempfehlen.

Die Testergebnisse in der Dimension 185/65 R15 H im Überblick:

Sommerreifen 185/65 R15 H Test Urteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. MwSt.)
Vredestein Sportrac 5 Gut 1,8 2,0 3,3 2,1 2,0 ab 48,00 €
Continental ContiPremiumContact 5 Gut 1,6 2,3 3,4 2,0 2,0 ab 51,18 €
Dunlop Sport BluResponse Gut 1,7 2,3 3,6 1,8 2,0 ab 57,27 €
Goodyear EfficientGrip Performance Gut 2,0 2,1 3,9 2,1 2,0 ab 49,16 €
Hankook Kinergy Eco K425 Gut 1,7 2,2 3,1 2,0 2,5 ab 49,52 €
Nokian Line Gut 1,7 2,3 3,6 1,8 2,5 ab 50,65 €
Kumho Ecowing ES01 KH27 Gut 1,9 2,4 3,2 2,1 2,5 ab 44,10 €
Sava Intensa HP Befriedigend 2,7 2,2 3,9 2,2 2,0 ab 40,65 €
Infinity Ecosis Befriedigend 2,6 2,8 2,5 2,3 2,5 ab 34,75 €
Michelin Energy Saver + Befriedigend 2,1 2,8 3,5 1,6 1,0 ab 66,94 €
Barum Brillantis 2 Befriedigend 2,5 3,0 3,2 2,2 1,5 ab 39,95 €
Bridgestone Turanza T001 Befriedigend 1,6 3,0 2,8 1,7 2,0 ab 49,90 €
Nexen N Blue HD Plus Befriedigend 1,6 3,1 3,8 1,9 2,0 ab 38,10 €
Semperit Comfort-Life 2 Befriedigend 2,1 3,2 3,9 2,1 1,5 ab 48,39 €
Nankang Green- Sport Eco-2+ Ausreichend 2,4 3,8 3,3 2,4 2,0 ab 40,60 €
GT Radial Champiro VP1 Mangelhaft 3,2 5,5 3,3 2,2 1,5 ab 35,47 €

Sieben Reifenmodelle erhalten das ADAC-Urteil „gut“

Gute Nachrichten für Autofahrer: Hinter den drei Bestplatzierten erhalten weitere Sommerreifen das Testurteil „gut“ und werden vom ADAC ohne Einschränkung weiterempfohlen. Dazu zählen der Goodyear EfficientGrip Performance, Hankook Kinergy Eco K425, Nokian Line und Kumho Ecowing ES01 KH27. Alle Pneus erreichen gute Werte auf trockener und nasser Piste, zeigen aber kleinere Schwächen beim Verschleiß oder dem Rollwiderstand. Trotzdem: Fast die Hälfte der Kandidaten im Teilnehmerfeld erhalten das ADAC-Urteil „gut“. Das sind gute Nachrichten für Autofahrer! Dahinter bilden sieben Sommerreifen ein enges Mittelfeld und erhalten das Label „befriedigend“. Der Sava Intensa HP, Infinity Ecosis, Michelin Energy Saver+, Barum Brillantis 2, Bridgestone Turanza T001, Nexen N Blue HD Plus und Semperit Comfort-Life 2 zeigen entweder Schwächen auf trockener Fahrbahn oder nasser Piste. Aus diesem Grund reicht es in der Endabrechnung nicht für eine bessere Platzierung der Pneus.

Billigreifen bilden das Schlussfeld im ADAC Sommerreifentest 2016

In der Reifendimension 185/65 R15 H liegen die Billigreifen aus Fernost auf den letzten Plätzen. Sowohl der Nankang Green-Sport Eco-2+ als auch GT Radial Champiro VP1 fallen deutlich hinter die Konkurrenz zurück. Der Nankang Rundling zeigt deutliche Schwächen auf nasser Piste. Während er im Bereich Aquaplaning-quer noch eine ordentliche Leistung zeigt, sind die Ergebnisse beim Handling und den Bremsen nur ausreichend. So ergibt sich eine Endnote von 3,8. Schlechter ist nur noch der GT Radial Champiro VP1. Während er in den Kategorien Verschleiß und Kraftstoffverbrauch im Spitzenfeld mitspielt, versagt er auf nasser Fahrbahn komplett. Hier muss der chinesische Hersteller dringend nachbessern!

Reifengröße 225/45 R17 Y: Der Sieger kommt aus Hannover

Die Reifendimension 225/45 R17 Y erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Im ADAC-Test zeigen sich viele Sommerreifen sehr ausgewogen und können vom deutschen Automobilclub weiterempfohlen werden. Der Beste kommt dabei aus Deutschland: Der Continental ContiSportContact 5 erhält die Endnote 2,0 und wird zum Testsieger gekürt. Der sehr ausgewogene Sommerreifen erhält Bestnoten auf trockener und nasser Fahrbahn. Einzig in der Kategorie Geräusch/ Komfort besteht noch Verbesserungspotential. Knapp dahinter platziert sich der ESA-Tecar Spirit 5 UHP auf Rang 2. Der Pneu präsentiert sich sehr ausgewogen und erhält die Bestnote beim Spritverbrauch. Für ganz oben reicht es aufgrund der durchschnittlichen Leistung bei Nässe noch nicht. Auf Rang 3 fährt der Pirelli P Zero ein. Der Italiener liegt nur 0,2 Punkte hinter dem Testsieger aus Hannover zurück, doch bei trockener Strecke kann er nicht ganz mit dem Continental Gummi mithalten. Den Sprung auf das Treppchen hat der Vredestein Ultrac Vorti knapp verpasst, muss sich mit der ADAC-Note 2,3 und dem Testurteil „gut“ aber nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Besonders bei trockenen Streckenverhältnissen heizt er dem Klassenprimus ordentlich ein.

Die Ergebnisse der Dimension 225/45 R17 Y des ADAC Sommerreifentests 2016 im Detail:

Sommerreifen 225/45 R17 Test Urteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. MwSt.)
Continental ContiPremiumContact 5 Gut 1,2 1,9 3,3 2,1 2,0 ab 87,03 €
Esa-Tecar Spirit 5 UHP Gut 1,7 2,5 3,1 1,3 2,3
Pirelli P Zero Gut 1,9 2,0 3,1 2,1 2,3 ab 75,09 €
Vredestein Ultrac Vorti Gut 1,3 2,5 3,1 2,5 2,3 ab 76,14 €
Hankook Ventus S1 evo2 befriedigend 1,8 2,6 3,3 1,9 2,3 ab 102,15 €
Sava Intensa UHP Befriedigend 2,2 2,6 3,0 2,4 0,8 ab 66,98 €
Nokian zLine Befriedigend 2,2 2,7 3,5 2,0 2,3 ab 74,25 €
Yokohama Advan Sport V105 Befriedigend 1,2 2,7 3,5 2,7 1,5 ab 72,44 €
Uniroyal RainSport 3 Befriedigend 2,8 2,5 3,5 1,7 2,5 ab 71,92 €
Michelin Pilot Sport 3 Befriedigend 1,3 2,3 3,0 2,2 2,8 ab 88,55 €
Toyo Proxes T1 Sport Befriedigend 1,6 2,9 3,3 2,4 2,8 ab 60,83 €
Firestone Firehawk SZ90 Befriedigend 2,2 3,0 3,8 2,2 2,0 ab 68,09 €
Fulda Sport Control Befriedigend 2,9 3,0 3,0 1,8 1,3 ab 67,01 €
Semperit Speed-Life 2 Befriedigend 2,5 3,0 3,4 1,6 1,8 ab 69,90 €
GT-Radial Champiro HPY Befriedigend 1,5 3,2 3,2 2,0 2,8 ab 54,41 €
Maxxis MA-VS 01 Ausreichend 1,6 3,8 3,4 2,0 2,3 ab 60,43 €

Günstige Markenreifen holen immer mehr auf

Hinter den vier Bestplatzierten ergibt sich ein erfreulich Bild: Marken- und Premiumreifen liegen so dicht beieinander, wie schon lange nicht mehr. Teure Premiummarken werden bei den Ergebnissen der günstigen Markenreifen ganz schön ins Schwitzen kommen. Hankook Ventus S1 evo2 K117, Sava Intensa UHP, Nokian zLine, Yokohama Advan Sport V105 und der Uniroyal RainSport 3 platzieren sich vor dem teuren Michelin Pilot Sport 3. Der Franzose zeigt sich zwar sehr gut auf trockener Piste, doch die Konkurrenz gibt ein besseres Gesamtbild ab. Vor allem beim Verschleiß und der Geräuschentwicklung schwächelt das Michelin Gummi. Für den Toyo Proxes T1 Sport, Firestone Firehawk SZ90, Fulda SportControl, Semperit Speed-Life 2 und GT Radial Champiro HPY reicht es zum ADAC-Urteil „befriedigend“. Abgeschlagen auf dem letzten Platz läuft der Maxxis Victra VS01 ein. Die ordentlichen Resultate bei trockener Strecke täuschen nicht über die Ergebnisse bei Nässe hinweg. Dort schwimmt der Victra VS01 sehr schnell bei Aquaplaning und fällt bei den Handlingtests komplett durch.

Fazit: Nur wenige Sommerreifen fallen durch

Der ADAC testete über Wochen zahlreiche Sommerreifen in den Dimensionen 185/65 R 15 H und 225/45 R17 Y. Die Ergebnisse zeigen: Autofahrer haben in diesem Jahr die Qual der Wahl! Zahlreiche Sommerreifen präsentieren sich fit für die warme Jahreszeit und sind oftmals schon für wenig Geld zu haben. Trotzdem sollten Autofahrer nicht zu knauserig sein. Denn die Billigreifen aus Asien fallen im ADAC Sommerreifentest 2016 deutlich hinter die Konkurrenz zurück und sind oftmals risikobehaftet. Aus diesem Grund lohnt es sich verschiedene Sommerreifentests zu lesen und Preise zu vergleichen. In der Reifendimension 185/65 R15 H setzte sich der Vredestein Sportrac 5 gegen die Premiummarken Continental, Dunlop und Goodyear durch. Beim größeren Pendant 225/45 R17 Y wandelte sich das Bild hingegen. Hier geht der Sieg nach Hannover. Der Continental ContiSportContact 5 verwies den ESA-Tecar Spirit 5 UHP und Pirelli P Zero auf die Plätze. Das enge Mittelfeld im ADAC Sommerreifentest 2016 verspricht schon jetzt Spannung auf das nächste Jahr. Viele Reifenhersteller werden ihre Modelle verbessern, um 2017 ganz vorne anzugreifen.


 

Das sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Sommerreifen berücksichtigen

Der Wechsel auf Sommerreifen stellt deutsche Autofahrer Jahr für Jahr vor Probleme. Während das Angebot an Rundlingen für die warme Jahreszeit immer weiter wächst und für viele Käufer sehr undurchsichtig ist, müssen bereits vor dem Neukauf einige Fragen beantwortet werden: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wechsel auf Sommerreifen? Auf welche Hersteller und Markenware kann ich vertrauen? Welche Reifenproduzenten bieten viel Leistung für wenig Geld? Welche Reifendimension ist die richtige für mein Auto? Oftmals sind diese Fragen nicht mit einem klaren „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten, doch wer sich frühzeitig informiert, ist optimal auf die Sommermonate vorbereitet. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und erläutern nützliches Zusatzwissen für jeden Autofahrer.

Wichtige Hilfestellungen beim Kauf Ihrer Sommerreifen:

Sommerreifentest im Detail: So testet der ADAC

Der ADAC Sommerreifentest gilt als große Vergleichsreferenz für Autofahrer und Reifenhersteller. Während auf deutschen Straßen noch Schnee und Eis die Wetterverhältnisse dominieren, überprüfen die Experten des Automobilclubs bereits die ersten Pneus für die warme Jahreszeit. Diese Ergebnisse sind für Nutzer und Produzenten sehr bedeutend: Während deutsche Autofahrer die ADAC-Testurteile in ihre Kaufentscheidung einfließen lassen, dienen die Resultate für Reifenhersteller als Richtwerte. Der Weg bis hin zu einem Testurteil ist jedoch recht lang und manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Aus diesem Grund erklären wir die ADAC Prüfkriterien.

Zu den fünf Testkriterien des ADAC Sommerreifentests gehören:

  • Fahreigenschaften auf trockener Straße
  • Fahreigenschaften auf nasser Fahrbahn
  • Geräuschentwicklung
  • Kraftstoffverbrauch
  • Verschleiß

In jedem Jahr testet der ADAC zahlreiche Winter- und Sommerreifen verschiedener Dimensionen. Besonders im Mittelpunkt stehen die herkömmlichen Reifengrößen der PKW-Mittelklassen. Um ein möglich exaktes Ergebnis zu erhalten und Produktionsfehler auszuschließen, kauft der ADAC je Testmodell 28 Pneus, aufgeteilt in kleinen Mengen, bei bis zu sechs Einzelhändlern in Deutschland. Dass der Automobilclub also speziell für den Test produzierte Reifen erhält, lässt sich somit quasi ausschließen. Mit Ausnahme der Verschleißmessungen werden die Überprüfungen auf abgesperrten Teststrecken durchgeführt. Zudem werden die Produkte anonymisiert. Somit wissen die Testfahrer nicht, welche Marke sie gerade prüfen.

Die Gewichtung der einzelnen Testkriterien erfolgt dabei nach einem bestimmten System. Besonderen Wert legt der ADAC auf das Fahrverhalten bei Nässe. Mit 40 Prozent macht allein diese Note mehr als ein Drittel des Endergebnisses aus. Die Resultate auf trockener Fahrbahn werden hingegen nur mit 20 Prozent bewertet. Grund dafür sind die hohen Anforderungen von nassen Pisten auf die Sommerreifen. Während bei trockenen Fahrbahnverhältnissen das Gummi sehr direkt auf die Straße anspricht, stellt Wasser für viele Rundlinge eine besondere Herausforderung dar. Aquaplaning kann zum sogenannten „aufschwimmen“ des Reifens führen. Somit besitzt der Pneu keinen Grip zu Straße und das Auto lässt sich nur sehr schwammig steuern. Wenn ein Sommerreifen in diesen Situationen eklatante Schwächen aufzeigt, besteht höchste Gefahr für Autofahrer.

Gute Ergebnisse in den einzelnen Kategorien, nützen den Testkandidaten übrigens nur sehr eingeschränkt. Ein Sommerreifen der das Testurteil „gut“ oder „sehr gut“ anstrebt, muss in jedem der fünf Bereiche diese Note erreichen. Sobald bei einem Prüfkriterium nicht das Fazit „gut“ erreicht wird, kann bestenfalls das Urteil „befriedigend“ vergeben werden. Diese Art der Gesamtnotenermittlung soll verhindern, dass Reifen, die eine oder mehrere Schwächen aufweisen, diese Probleme mit ihren Stärken in anderen Kategorien ausgleichen.

Das EU-Reifenlabel - Orientierung für den Sommerreifenkauf

Transparenz und Vergleichbarkeit – das ist das Ziel bei international geltender Klassifizierung und Kennzeichnung. So auch bei der EU-Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen für Kraftfahrzeuge, die im November 2012 eingeführt wurde. Diese verpflichtet Hersteller dazu, an Ihren Reifen entweder einen Kleber oder Informationen an der Lauffläche des Reifens anzubringen zu:

  1. Rollwiderstand
  2. Nasshaftung
  3. Geräuschemission

Rollwiderstand: Der Rollwiderstand ist der entscheidende Faktor bei der Messung der Energieeffizienz. Damit lässt sich also der Kraftstoffverbrauch der Reifen einschätzen. Klassifiziert wird der Rollwiderstand wie auch die Energieeffizienz bei technischen Geräten: von A bis G (D wird nicht vergeben), von grün zu rot. Zwischen Reifen der Klasse A und G soll eine Minderung des Verbrauchs von bis zu 7,5 % möglich sein.

Nasshaftung: Bei der Nasshaftung wird das Bremsverhalten auf nassem Untergrund im Vergleich zu einer durchschnittlich griffigen Fahrbahn angegeben. Hier gibt es die Klassen A bis F, auch hier entfällt die Klasse D. Hier soll sich der Bremsweg von Klasse F zu Klasse A um bis zu 30 % verkürzen. Das macht bei einem durchschnittlichen PKW mit 80 km/h einen bis zu 18 m kürzeren Bremsweg.

Geräuschemission: Bei der Geräuschemission wird das externe Rollgeräusch der Reifen in Dezibel angegeben. Zusätzlich gibt es ein Piktogramm, auf dem ein Lautsprecher abgebildet ist. Je mehr schwarze Streifen davor zu finden sind, desto lauter ist der Reifen.

Zwei Faustregeln für den Wechsel auf Sommerreifen

So wie im Sommer auf leichte Schuhe statt gefütterte Stiefel umgestiegen wird, sollten Sie auch Ihren Wagen mit der besten Bereifung ausrüsten. Jedes Jahr stellen sich Autofahrer die wichtige Frage: Soll ich schon wechseln oder lieber noch nicht? In zahlreichen Ländern ist der Tausch von Winter- auf Sommerreifen vom Gesetzgeber geregelt. In Deutschland ist ausschließlich die Pflicht zu einer den Witterungsverhältnissen angepassten Bereifung vorgegeben. Wer einen Unfall mit schlechter Bereifung hat, muss mit einer hohen Strafe rechnen. Somit besitzt jeder Autofahrer eine gewisse Eigenverantwortung. Inzwischen haben sich zwei Faustregeln etabliert, welche jedem Besitzer viel Kopfzerbrechen ersparen.

Die O bis O-Regel gilt als oftmals zuverlässige Orientierung: Wer von Ostern bis Oktober mit Sommerreifen fährt, besitzt in der Regel eine geeignete Bereifung. Trotzdem: In höheren Lagen ist es nicht ungewöhnlich, auch nach Ostern noch mit Winterreifen zu fahren. Zudem lässt sich das Wetter nicht termingerecht bestellen. Während tagsüber milde Temperaturen den Boden erhitzen, sind die Morgen- und Abendstunden noch recht kalt. Deswegen sollte besonders die zweite Faustregel beachtet werden:  Sommerreifen erst ab konstanten Temperaturen über sieben Grad Celsius nutzen! Die Leistungsfähigkeit von Sommerreifen nimmt bei fallenden Temperaturen unter fünf Grad Celsius kontinuierlich ab. Grund dafür ist das spezielle Gummigemisch der Pneus. Im Zweifel lautet aus diesem Grund die Devise: Abwarten und notfalls auf Nummer sicher gehen.

Umrüsten: Sommerreifen erhöhen die Sicherheit

Sobald die Temperaturen frühlingshaft warm werden, besitzen Winterreifen deutliche Nachteile gegenüber Ihren Pendants für den Sommer. Die Ansprüche an Reifen weichen in den unterschiedlichen Jahreszeiten stark voneinander ab. Während Winterreifen ihre besten Leistungen bei -10 Grad Celsius erreichen, fühlen sich Sommerreifen bei 20 Grad in ihrem Element. Grund dafür sind die unterschiedlichen Gummimischungen und Profile, welche bei bestimmten Temperaturen und Fahrbahnverhältnissen optimal wirken.

Sommerreifen bieten in der warmen Jahreszeit deutliche Vorteile gegenüber den Winterspezialisten:

  • Kürzere Bremswege
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch
  • Weniger Verschleiß
  • Höhere Fahrstabilität

Wer hingegen auch mit Winterreifen im Sommer fahren möchte, geht ein hohes Risiko ein: Die sommerliche Hitze kann hohe Schäden an der weichen Gummimischung anrichten, welche besonders auf kalte Temperaturen optimiert ist. Im schlimmsten Fall lösen sich komplette Teile der Lauffläche. Zudem verfügen Sommerreifen über einen festeren Grip und besserer Stabilität, was ein Ausbrechen des Autos verhindert. Eklatant sind zudem die Unterschiede bei den Bremstests. Der ADAC testete bei einer Außentemperatur von 35 Grad Celsius die Bremswege von Winter- und Sommerreifen. Das Ergebnis: Mit Winterreifen verlängerte sich die Distanz bis zum völligen Stillstand des Wagens um 16 Meter. Wer hingegen aus finanziellen Gründen auf einen Wechsel verzichten möchte, wird ebenso enttäuscht. Aufgrund ihrer weichen Gummimischung nutzen Winterreifen bei warmen Temperaturen sehr schnell ab und müssen frühzeitig ersetzt werden.

Reifenhersteller: Die wichtigsten Marken im Überblick

Der Markt für Autoreifen ist im stetigen Wachstum und wird somit für Fahrer auf der Suche nach dem richtigen Modell zum undurchsichtigen Dschungel. In den letzten Jahren sind besonders viele Marken aus dem asiatischen Raum dazu gekommen. In Tests liegen aber nach wie vor Marken aus Europa vorn. Unterschieden wird zwischen:

  1. Premiummodellen
  2. Markenreifen
  3. Billigsegment

Premiumsegment und Markenreifen sind enger miteinander verbunden, als man vielleicht annehmen würde. Das liegt daran, dass viele Marken, die sich eher im mittleren Preissegment bewegen, zu großen Herstellern gehören.
So gehören zum Marktführer Continental auch diese günstigeren Marken:

  • Uniroyal
  • Semperit
  • Barum
  • Matador

Ähnlich verhält es sich bei weiteren Premiummodellen. Bridgestone vertreibt Firestone und Dayton, Michelin BF Goodrich, Goodyear unter anderem Dunlop und Fulda. Diese Markenreifen schneiden für gewöhnlich in Tests ebenfalls gut ab und sind somit eine Alternative für Verbraucher, die bei der Anschaffung etwas Geld sparen wollen.

Vorsicht beim Sparen mit Herstellern aus Asien

Marken aus Fernost versprechen oft gleiche Leistung bei kleinerem Preis und machen sich so attraktiv für Verbrauchen. Oft sind diese Reifen für etwa die Hälfte des Preises gängiger europäischer Marken zu haben. Klar, dass das Interesse weckt.
Bekannte Hersteller aus diesem Bereich sind:

So lang es trocken ist, mögen die Versprechungen sogar der Wahrheit entsprechen, aber Tests beweisen, dass bei nasser Strecke das Fahrverhalten vergleichsweise drastisch schlecht abschneidet. Dies macht sich besonders bei erschreckend langen Bremswegen bemerkbar, aber auch Kurvenverhalten, Handling und Rollwiderstand schneiden im Vergleich mit europäischen Marken meist deutlich schlechter ab. Außerdem werden Verbraucher nicht lange Freude an der Ersparnis haben, da diese Billigreifen auch bei Haltbarkeit und Kraftstoffverbrauch negativ auffallen. 

Nur etwa die Hälfte der Kilometerleistung im Vergleich mit Markenreifen kann man den billigen Alternativexemplaren abverlangen, weshalb schneller wieder ein Neukauf ansteht. Somit ist nicht nur die Ersparnis auf lange Sicht praktisch gleich Null, man geht ebenfalls ein hohes Sicherheitsrisiko ein.


Alle Ergebnisse aus den ADAC Sommerreifentests der Vorjahre (2015 - 2012)

Zu den Ergebnissen vom ADAC Sommerreifentest 2016

ADAC Sommerreifentest 2015

Zwölf Reifen erhielten im ADAC Sommerreifentest 2015 die Note „gut“:
In der Dimension 185/60 R 14 gewann der Continental ContiPremiumContact 5 mit knappen Vorsprung vor dem Goodyear EfficientGrip Performance. Beide Kandidaten verwiesen den Nokian Line auf einen guten dritten Platz. Im Teilnehmerfeld in der Reifengröße 205/55 R 16 lag das Spitzenfeld besonders eng zusammen. Letztendlich fuhr der Michelin Primacy 3 den Sieg nach Hause und distanzierte weitere Premiumreifen auf die Ränge. So mussten sich der Goodyear EfficientGrip Performance und Continental ContiPremiumContact 5 mit den Plätzen auf dem Treppchen begnügen. Positiv für Autofahrer: Unter den 35 Kandidaten im ADAC Sommerreifentest von 2015 erhielten ausschließlich zwei Pneus das Testurteil „mangelhaft“ von den Experten.

Sechsmal gute Gesamtnoten in der Dimension 185/60 R14

In der Dimension 185/60 R14 erhalten insgesamt sechs Reifen in der Endabrechnung des ADAC Sommerreifen Tests 2015 Bestnoten. Als Sieger geht der Continental ContiPremiumContact 5 hervor. Bei Nässe erhält der Hannoveraner hohe Punktzahlen und führt die Rangliste der Testkandidaten an. Auch auf trockener Fahrbahn weiß der Reifen zu überzeugen. Kleine Schwächen zeigt er bei der Geräuschentwicklung. Auf dem zweiten Platz folgt der Goodyear EfficientGrip Performance. Der Reifen glänzt vor allem durch die kürzesten Bremswege im Teilnehmerfeld und ist insgesamt sehr ausgewogen. Negativ auch hier: Die Geräuschkulisse ist etwas laut. Auf dem Treppchen landete zudem der Nokian Line. Der sehr ausgewogene Reifen fährt gute Ergebnisse auf trockener und nasser Piste ein und ist Spitze im Verschleiß.

Hinter dem Spitzentrio erhalten drei weitere Reifen das Testurteil „gut“ und sind somit wirklich sinnvolle Alternativen. Der Dunlop SP Sport BlueResponse landet auf einem guten vierten Platz und zeigt bei den Verhältnissen auf trockener und nasser Fahrbahn nur wenige Schwächen. Einschränkungen müssen Autofahrer allerdings bei der Geräuschkulisse machen. Eine günstige Alternative ist der Vredestein Sportrac 5. Der preiswerteste Reifen im Spitzenfeld überzeugt durch geringen Spritverbrauch, Verschleiß und soliden Werten auf unterschiedlichen Straßenverhältnissen. Das Testurteil „gut“ erhält außerdem der Hankook Kingergy Eco K425. Der Südkoreaner ist in den unterschiedlichen Prüfkriterien sehr ausgewogen, dabei aber besonders gut auf trockener Fahrbahn.

Die Testergebnisse der Kleinwagendimension des ADAC Sommerreifentests aus dem Jahr 2015 im Überblick:

Sommerreifen 185/60 R14 H Test Urteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. MwSt.)
Continental ContiPremiumContact 5 Gut 1,8 1,9 3,5 2,2 2,3 ab 45,25 €
Goodyear EfficientGrip Performance Gut 1,6 2,1 4,0 2,0 2,3 ab 43,36 €
Nokian Line Gut 2,1 2,3 3,9 2,3 1,3 ab 45,93 €
Dunlop SP Sport BluResponse Gut 1,8 2,2 4,0 1,9 2,3 ab 44,20 €
Vredestein Sportrac 5 Gut 1,9 2,4 3,8 1,9 1,8 ab 36,50 €
Hankook Kinergy Eco K425 Gut 1,8 2,4 3,6 2,1 2,5 ab 38,15 €
Firestone Firehawk TZ 300 alpha Befriedigend 1,8 2,6 3,7 2,2 2,3 ab 42,69 €
Michelin Energy Saver + Befriedigend 2,6 2,6 3,7 1,9 1,3 ab 53,86 €
Sava Intensa HP Befriedigend 2,6 2,6 4,0 2,6 1,5 ab 33,60 €
Pirelli Cinturato P1 Verde Befriedigend 2,1 2,5 3,6 2,7 1,5 ab 41,95 €
Infinity Ecosis Befriedigend 3,0 2,7 3,5 2,0 2,8 ab 37,95 €
Yokohama BluEarth AE-01 Befriedigend 2,0 3,1 3,6 1,8 2,0 ab 39,25 €
GT Radial Champiro Eco Befriedigend 2,8 3,4 3,5 2,2 2,3 ab 35,40 €
Semperit Comfort-Life 2 Befriedigend 2,9 3,4 4,0 1,8 1,5 ab 37,27 €
Kumho KH27 Ecowing ES 01 Ausreichend 2,1 3,9 3,3 1,5 1,0 ab 31,87 €
Matador MP 16 Stella 2 Mangelhaft 3,1 4,8 3,5 1,8 1,8 ab 33,81 €

Enges Spitzenfeld in der Dimension 205/55 R16

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Größe 205/55 R16. Auch dort sind die unterschiedlichen Reifenhersteller eng beieinander und unterscheiden sich teilweise nur sehr marginal. Als Testsieger des ADAC Sommerreifentest 2015 geht der Michelin Primacy 3 hervor. Der Franzose erhält Bestnoten auf trockener Fahrbahn und beim Verschleiß. Zudem überzeugt er bei den Bremswerten auf nasser Strecke. Auf dem zweiten Platz landet der Goodyear Efficient Grip Performance mit dem Testurteil 2,1. Gute Endwerte auf nasser Piste, solide Ergebnisse auf trockener Fahrbahn und tolle Werte beim Verschleiß und Kraftstoffverbrauch, sichern ihm den zweiten Platz. Knapp dahinter landet der Continental ContiPremiumContact 5. Auf trockenen Straßenverhältnissen führt der Hannoveraner das Kandidatenfeld an und erhält gute Noten beim Aquaplaning Test.

Ebenso wie bei der Reifengröße 185/60 R15 landet der Dunlop SP Sport BlueResponse auf dem vierten Platz. Der sehr ausgewogene Sommerreifen hat seine Stärken bei den Bremstests, erhält Minuspunkte aber vor allem bei den Außengeräuschen. Gleichauf liegt der Pirelli Cinturato P7 Blue mit erfreulichen Noten bei der Fahrsicherheit, den Bremsen, Aquaplaning und dem Verschleiß. Deutliche Abstriche müssen Autofahrer aber bei den Geräuschen machen. Als letztes erhält der Bridgestone Turanza T001 mit der Endnote 2,3 das ADAC Urteil „gut“. Die Japaner schicken mit diesem Modell einen sehr ausgewogenen Sommerreifen ins Rennen, der besonders gut auf trockener und nasser Fahrbahn ist und solide Werte beim Kraftstoffverbrauch und dem Verschleiß einfährt.

Hier die Endwertungen des ADAC Sommerreifen Test von 2015 für die Dimension der Mittelklassefahrzeuge:

Sommerreifen 205/55 R16 V Test Urteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. MwSt.)
Michelin Primacy 3 Gut 1,5 2,5 2,9 2,0 0,5 ab 61,91 €
Goodyear EfficientGrip Performance Gut 1,7 2,1 2,9 2,0 2,3 ab 52,65 €
Continental ContiPremiumContact 5 Gut 1,5 2,3 3,0 2,1 2,3 ab 56,87 €
Dunlop SP Sport BluResponse Gut 1,7 2,3 2,7 2,0 2,5 ab 53,73 €
Pirelli Cinturato P7 Blue Gut 1,8 2,1 3,6 2,2 2,0 ab 74,90 €
Bridgestone Turanza T001 Gut 1,6 2,2 3,0 2,3 2,5 ab 54,95 €
Fulda EcoControl HP Befriedigend 2,2 2,7 2,9 2,1 1,8 ab 50,86 €
Hankook Ventus Prime 2 K115 Befriedigend 1,9 2,7 2,8 2,5 2,3 ab 49,67 €
Semperit Speed-Life Befriedigend 2,7 2,7 3,0 1,9 2,5 ab 74,06 €
Vredestein Sportrac 5 Befriedigend 1,7 2,7 2,9 1,9 2,3 ab 52,02 €
Falken Ziex ZE-914 Befriedigend 1,6 2,6 2,6 2,4 2,8 ab 44,66 €
Nokian Line Befriedigend 1,8 2,4 2,9 2,3 2,8 ab 52,62 €
Bridgestone Ecopia EP001S Befriedigend 1,9 3,0 2,5 1,6 2,8 ab 84,04 €
Continental ContiEcoContact 5 Befriedigend 1,8 3,2 2,4 1,9 3,2 ab 58,50 €
Michelin Energy Saver + Befriedigend 1,7 3,2 2,8 1,9 0,5 ab 62,94 €
Hankook Kindergy Eco K425 Befriedigend 2,6 3,3 2,4 1,6 2,8 ab 47,72 €
Kumho Ecsta HS51 Befriedigend 2,3 2,1 2,8 2,3 3,3 ab 44,75 €
Kleber Dynaxer HP 3 Befriedigend 2,5 3,5 3,3 2,0 1,5 ab 52,49 €
Nankang Econex Eco-2 (Green/Sport) Mangelhaft 3,2 5,5 2,8 2,1 2,0  
Fazit: Autofahrer haben die Wahl

Als Fazit des ADAC Sommerreifentest 2015 lässt sich eine enge Leistungsdichte zusammenfassen. Schlechte Abweichungen sind diesmal nur wenige vorhanden. Nicht zu empfehlen sind laut ADAC Sommerreifen Test 2015 der Nankang Econex Eco-2 in der Größe 205/55 R16 und der Matador MP 16 in der Dimension 185/60 R14. Beide erhalten das Testergebnis mangelhaft. Der Nankang Reifen ist laut ADAC gerade auf nasser Fahrbahn nicht zu empfehlen und schwächelt beim Bremstest erheblich. Auch auf trockener Strecke gibt er kein gutes Bild ab. Der Matador punktet zwar beim Spritverbrauch und dem Verschleiß, zeigt dann aber die gleichen Schwächen wie der Nankang. Auch der Slowake erhält schlechte Noten bei den Bremstests auf trockener und nasser Piste.

Bei den anderen Reifen müssen sich Autofahrer nur wenige Gedanken machen und viele sind ohne zu Probleme zu empfehlen. Gerade die mit der Gesamtnote "gut" bewerteten Reifen sind sich in vielen Faktoren sehr ähnlich und unterscheiden sich kaum voneinander. Damit sind die Produkte auf dem Reifenmarkt noch etwas enger zusammengerückt, vom teuren Markenreifen über Ökoreifen bis zum günstigen asiatischen Produkt.

ADAC Sommerreifentest 2014

Im ADAC Sommerreifentest 2014 wurden insgesamt 33 Reifen einem Härtetest unterzogen:
Der mitgliederstärkste Automobilclub in Deutschland legte in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf Kleinwagen der Mittelklasse. In der Reifengröße 175/65 R 14 T erhielt der Continental ContiEcoContact 5 die Auszeichnung als Testsieger. Er setzte sich gegen den Hankook Kinergy Eco K425 und Pirelli Cinturato P1 Verde durch. In der beliebten Reifendimension 195/65 R 15 V rollte der Goodyear Efficient Grip Performance als erster über die Ziellinie. Ihm folgten der Dunlop Sport bluResponse und der Hankook Kinergy Eco K425. Wirklich unsicher waren ausschließlich fünf Kandidaten des Jahrgangs 2014.

Sommerreifen der Dimension 175/65 R 14 T für Kleinwagen

Es wurden insgesamt 16 Sommerreifen der Dimension 175/65 R 14 T, welche für Kleinwagen geeignet sind, auf ihre Leistungen getestet. Der abschließende Prüfbericht des ADAC zeigt folgende Auswertung: Es konnte insgesamt sechsmal das Prädikat „gut“ verliehen werden, ebenfalls sechs Reifenmodelle konnten „befriedigende“ Ergebnisse vorweisen, ein Modell erhielt das Urteil „ausreichend“ und weitere drei Reifenmodelle erhielten im Testergebnis nur „mangelhafte“ Noten. Dass besonders gute Reifen nicht immer Produkte teurer Premiumanbieter sein müssen, zeigen Reifenmodelle der Marken Nokian, Falken und Hankook.

Am überzeugendsten konnte jedoch das Reifenmodell ContiEcoContact 5 von Continental abschneiden. Dieser erhielt Bestnoten in den Kategorien Verschleiß und Kraftstoffverbrauch und zeichnet sich durch herausragende Werte in Fahrverhalten und Fahrsicherheit auf trockener Fahrbahn aus. Auch bei Nachtests der Stiftung Warentest konnte der Reifen als Testsieger ebenfalls mit der Note 2,1 hervorgehen.

Das Reifenmodell von Hankook Kinergy Eco K 425 auf Platz zwei zeigt, dass gute Pneus nicht immer dem großen Geldbeutel zu Laste fallen müssen. Auch dieser hat durchgehend gute Bewertungen vom ADAC erhalten, überrascht zudem mit einer besseren Leistung auf der nassen Fahrbahn als der Testsieger und ist das Modell, das bei Komfort und Geräuschverhalten ebenfalls am besten abschneiden konnte.

Dimension 175/65 R 14 T Gesamturteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Preis
(inkl. MwSt)
Continental ContiEcoContact 5 2,1 1,6 2,4 3,5 1,7 1,3 ab 48,47 €
Hankook Kinergy Eco K425 2,2 2,0 1,9 2,9 2,0 2,5 ab 48,47 €
Pirelli Cinturato P1 Verde 2,2 1,7 2,3 3,1 2,3 2,0 ab 40,54 €
Bridgestone Ecopia EP 150 2,3 1,6 2,2 3,5 2,3 2,5 ab 44,99 €
Falken Sincera SN832 Ecorun 2,3 2,1 2,2 3,4 1,8 2,3 ab 32,85 €
Nokian Line 2,4 1,9 2,5 3,5 2,3 2,0 ab 36,36 €
Firestone Multihawk 2,6 2,2 2,6 3,8 2,3 2,0 ab 39,31 €
Michelin Energy Saver+ 2,7 2,1 2,7 3,3 1,6 1,0 ab 43,62 €
Barum Brillantis 2 2,8 2,8 2,6 3,1 2,1 2,5 ab 31,60 €
Vredestein T-Trac 2 2,8 1,8 2,8 3,5 1,8 1,8 ab 35,22 €
Goodyear Efficient Grip Compact 3,1 2,0 3,1 3,6 2,1 2,3 ab 35,85 €
Semperit Comfort Life 2 3,1 2,1 3,1 2,5 1,8 2,5 ab 34,21 €
Avon ZT5 3,9 3,3 3,9 4,2 2,3 2,5 ab 30,60 €
Debica Passio 2 5,0 2,3 5,0 4,2 2,1 1,3 ab 31,40 €
Kormoran Impulser b2 5,0 2,5 5,0 3,3 2,3 2,5 ab 29,60 €
Kleber Dynaxer HP3 5,2 2,8 5,2 3,4 1,9 1,3 ab 35,86 €

Dimension 195/65 R 15 V – Siebzehn Modelle für die untere Mittelklasse im Test

Die Dimension 195/65 R 15 V wurde beim ADAC-Sommerreifentest ebenfalls genauer unter die Lupe genommen. Unter den 17 getesteten Modellen sind auch einige Vertreter aus dem letzten Jahr dabei, die schon dort überzeugen konnten. Mit einem überraschend guten Ergebnis wurden sieben der getesteten Modelle mit „gut“ bewertet, gefolgt von einem großen Mittelfeld: acht Pneus erhielten das Urteil „befriedigend“. Lediglich ein Pneu fiel mit der Note „mangelhaft“ durch den Test. Obwohl es leichte Verbesserung im Fahrverhalten auf der nassen Fahrbahn gibt, zeigen fast alle Modelle Schwächen im Verschleiß.

Der Goodyear Efficient Grip Performance konnte in dieser Dimension auch in diesem Jahr mit einer Gesamtnote von 2,1 auf den oberen Plätzen überzeugen. So präsentiert sich dieser Sommerreifen mit den besten Ergebnissen auf nasser Fahrbahn und bestätigt mit guten Noten im Kraftstoffverbrauch und Langlebigkeit seine solide Leistung aus dem Vorjahr. Einzig störend wirkt nur das laute Geräuschverhalten auf die Gesamtnote. Alles in allem jedoch ein guter Sommerreifen, bei dem sich die Investition lohnt und mit dem spritzige Fahrten in den Frühling nicht Spaß bringen sondern auch sicher sind.

Das Modell Dunlop Dunlop Sport bluResponse - im ADAC-Test auf Platz zwei - zeichnet sich insbesondere durch seinen geringen Spritverbrauch aus und ist in dieser Kategorie der beste in seiner Klasse. Auch das Modell konnte in diesem Jahr wieder mit seinen durchgängig guten Leistungen das ADAC-Team überzeugen und steigt im Vergleich zum Vorjahr wieder einen Platz nach oben. Mit einer Bestnote im Bremsverhalten auf trockener Fahrbahn ist man mit diesem Reifen an sonnigen Tagen besonders sicher unterwegs.

Dimension 195/65 R 15 V Gesamturteil Trocken Nass Geräusch Verbrauch Verschleiß Preis
(inkl. MwSt.)
Goodyear Efficient Grip Performance 2,1 1,6 1,9 4,0 1,9 2,3 ab 43,40 €
Dunlop Sport bluResponse 2,2 1,6 2,3 3,1 1,7 2,5 ab 44,61 €
Hankook Kinergy Eco K425 2,2 1,5 2,0 3,1 2,2 2,5 ab 45,00 €
Fulda EcoControl HP 2,3 2,1 2,4 3,4 2,2 1,8 ab 41,88 €
Nokian Line 2,3 1,6 2,4 3,6 2,3 2,3 ab 43,05 €
Pirelli Cinturato P1 Verde 2,3 1,5 2,2 4,0 2,5 2,0 ab 46,63 €
Vredestein Sportrac 5 2,4 1,4 2,5 3,7 2,1 2,5 ab 41,29 €
Semperit Speed-Life 2,6 2,2 2,6 3,6 1,7 2,5 ab 60,84 €
Kumho EcowinG ES01 KH27 2,7 1,8 2,7 3,4 2,1 2,3 ab 42,90 €
Yokohama BluEarth AE01 2,8 1,7 2,7 2,9 2,2 2,8 ab 45,80 €
Michelin Energy Saver+ 2,9 1,5 2,9 3,2 1,6 1,0 ab 56,00 €
Bridgestone Turanza T001 3,0 1,3 2,2 3,2 2,2 3,0 ab 44,95 €
Continental ContiPremium Contact 5 3,0 1,3 1,9 3,4 2,2 3,0 ab 49,86 €
Nexen N blue HD 3,0 2,4 3,0 3,6 1,9 3,0 ab 70,00 €
High Performer Sport HS3 3,2 3,2 3,0 3,6 2,1 2,8
Apollo Alnac 4G 4,0 1,7 2,2 3,3 2,2 3,0 ab 42,10 €
Federal Formoza FD2 5,5 3,5 5,5 3,1 1,7 2,3 ab 44,00 €

ADAC Sommerreifentest 2013

Insgesamt 38 Reifenmodelle wurden im ADAC Sommerreifentest 2013 auf Herz und Nieren getestet:
Die Pneus der Premiummarken konnten sich zwar vor den günstigen Reifen platzieren, doch die Rundlinge von Nokian, Hankook, Vredestein und Co. machten viele Meter gut. In der Dimension 185/60 R 15 H wurde der Michelin Energy Saver + als Testsieger gekürt. Er distanzierte den Vorjahressieger ContinentalContiPremiumContact 5 und den Dunlop Sport BluResponse auf die Plätze. Bei der Reifengröße 225/45 R 17 W/Y kam der Sieger hingegen aus Hannover. Der Continental ContiSportContact 5 fuhr vor dem Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 und dem Dunlop Sport Maxx RT ins Ziel. Positiv ist das enge Teilnehmerfeld zu beurteilen. Von 38 Kandidaten konnten nur sechs Reifen nicht weiterempfohlen werden.

Sommerreifen für die Kompaktklasse – Dimension 185 / 60 R 15 H

19 Sommerreifen wurden mit einem VW Polo getestet. Die getesteten Reifen sind gemäß ihres Indexes H für Geschwindigkeiten bis 210 km/h zugelassen. Neunmal wurde das Prädikat "gut" verliehen. Viermal gab es ein "befriedigend" und sechs Reifen erhielten ein "ausreichend" oder "mangelhaft". Einige alte Bekannte aus den vergangenem Jahr finden sich gleichsam wie Newcomer unter den besten des Kandidatenfeldes.

  1. Testsieger wurde in diesem Jahr der Michelin Energy Saver Plus. Der Reifen ist extrem verschleißarm und liefert durchweg gute Ergebnisse auf nasser und trockener Fahrbahn. Insgesamt kommt der Reifen in dieser Dimension sehr ausgewogen daher. Überraschend ist die Tatsache, dass der Reifen in einer anderen Dimension beim diesjährigen Test des ACE sehr viel schlechter abgeschnitten hat. Hier zeigt sich, dass das Fahrverhalten letztlich vom Fahrzeug, dem Fahrer und den Reifendimensionen abhängen kann. Sein Plus ist also (noch) keine durchgängige Angelegenheit.
  2. Auf Rang 2 platziert sich der Continental ContiPremiumContact 5. Der grundsolide Sommerreifen präsentiert sich abermals mit hervorragenden Ergebnissen. Besonders gute Fahreigenschaften hat der Reifen im Vergleich zu anderen auf trockener und nasser Fahrbahn. Auch Dank seiner günstigen Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch verdient sich der Reifen das Gesamtprädikat "gut".
  3. Den dritten Platz holt sich der neue Dunlop Sport BluResponse. Der spritsparende Premiumreifen, welcher 2013 an den Start gegangen ist, zeigt Spitzenergebnisse auf trockener Fahrbahn. Fahrsicherheit und Bremsverhalten sind hier vorbildlich. Auch sein Handling auf nasser Fahrbahn ist top und damit unterstreicht er zudem seine bisherigen guten Platzierungen aus anderen Tests.
Reifentyp Gesamt-Note Trocken Nass Geräusch/ Komfort Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. Mwst.)
Michelin Energy Saver + 2,0 1,6 2,4 3,1 1,9 0,8 ab 64,87 €
Continental ContiPremiumContact 5 2,1 1,6 2,1 3,3 1,9 1,8 ab 57,54 €
Dunlop Sport BluResponse 2,1 1,4 2,0 3,2 1,6 2,5 ab 54,67 €
Goodyear Efficient Grip Performance 2,1 1,6 2,0 3,4 1,6 2,3 ab 61,59 €
Vredestein Sportrac 5 2,2 1,7 2,3 3,3 2,3 2,0 ab 48,78 €
Bridgestone Turanza T001 2,3 1,6 2,5 2,9 2,4 2,3 ab 57,85 €
Nokian Line 2,3 2,0 2,3 3,1 1,8 2,5 ab 50,00 €
Fulda EcoControl HP 2,5 2,2 2,5 3,1 2,1 2,3 ab 49,36 €
Semperit Comfort-Life 2 2,5 2,4 2,4 3,4 2,2 2,5 ab 49,91 €
Pirelli Cinturato P1 2,6 2,2 2,6 3,0 2,2 2,0 ab 58,05 €
Barum Brillantis 2 2,9 2,9 2,5 3,4 2,2 2,3 ab 44,32 €
Hankook Kinergy Eco K425 3,0 1,8 3,0 3,0 2,4 2,3 ab 48,33 €
Firestone Firehawk TZ300a 3,3 1,8 3,3 3,0 2,6 1,8 ab 47,50 €
Nexen N'Blue HD 3,8 2,4 2,6 2,9 1,5 3,8 ab 42,60 €
GT-Radial Campiro 228 3,9 3,2 3,9 2,8 2,4 0,8 ab 58,60 €
Kleber Dynaxer HP3 4,9 2,5 4,9 3,3 1,9 2,5 ab 50,78 €

Marangoni Verso

5,5 2,4 5,5 2,9 2,4 0,8 andere Größen ab 117,95 €
Rotalla Radial F108 5,5 2,9 5,5 3,4 1,8 1,0
Sailun Atrezzo SH402 5,5 4,0 5,5 3,3 1,6 2,5 ab 33,47 €

Die Mittelklasse – Dimension 225 / 45 R 17 W/Y

Der Skoda Octavia war das Testfahrzeug für die 19 Sommerreifen der größeren Dimension des zweiten ADAC-Sommerreifentests 2013. Die untersuchten Modelle dürfen mit Geschwindigkeiten bis 270 mh/h (Index W) bzw. bis zu 300 km/h gefahren werden (Index Y) - sind also eher für die sportlicheren Fahrzeuge bestimmt. Hier ist das Kandidatenfeld mit guten Prädikaten zwar kleiner, aber es sind dafür keine Sommerreifen gänzlich durchgefallen.

  1. Der Continental ContiSportContact 5 konnte seine Siegesserie aus dem verganenen Jahr beim ADAC auch in 2013 fortsetzen. Der sehr ausgewogene und spritsparende Sommerreifen liefert das beste Ergebnis bei regennasser Fahrbahn. Sein Bremsverhalten auf trockener Piste ist ebenfalls vorbildlich. Continental zeigt mit diesem Reifen im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern, dass man auch testübergreifend und bei unterschiedlichen Dimensionen des Modells durchaus gleichbleibende Resultate erzielen kann. Zu Recht Platz 1.
  2. Dem Continental auf den Fersen ist der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2. Der Pneu rockt förmlich die trockene Strecke bei den Fahrsicherheits- und Bremstests. Da er auch in den übrigen Untersuchungen gute Leistungen zeigt, unter anderem sehr langlebig ist, verdient er sich den zweiten Rang.
  3. Der Dunlop Sport Maxx RT landet auf Rang drei. Ausgewogen wie seine Vorgänger bringt auch er beim Bremsen auf trockener und nasser Straße das Fahrzeug zügig zum Stehen. Ebenso konnte er die Prüfer von seiner Verschleißarmut überzeugen.
Reifentyp Gesamt-Note Trocken Nass Geräusch/ Komfort Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. Mwst.)
Continental ContiSportContact 5 2,1 1,6 2,0 3,3 1,6 2,5 ab 86,77 €
Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 2,1 1,4 2,4 3,0 1,9 2,0 ab 94,41 €
Dunlop Sport Maxx RT 2,2 1,6 2,4 3,0 2,0 2,0 ab 72,50 €
Michelin Pilot Sport 3 2,2 1,6 2,2 2,7 2,2 2,5 ab 87,13 €
Vredestein Ultrac Vorti 2,2 1,4 2,5 2,9 2,3 1,8 ab 76,14 €
Hankook Ventus S1 Evo 2 K117 2,3 1,8 2,4 2,7 2,1 2,5 ab 70,65 €
Semperit Speed-Life 2,3 2,2 2,5 3,0 1,4 1,8 andere Größen ab 51,29 €
Apollo Aspire 4G 2,7 1,8 2,7 2,8 2,2 2,3 ab 66,30 €
Bridgestone Potenza S001 2,7 1,5 2,7 3,0 2,1 2,3 ab 82,55 €
Kumho Ecsta LE Sport KU39 2,7 1,9 2,7 2,9 2,2 2,5 ab 58,91 €
Pirelli Cinturato P7 2,7 1,9 2,7 2,9 2,2 0,6 ab 72,20 €
Yokohama C.drive 2 2,7 1,6 2,7 3,0 1,9 1,5 ab 65,64 €
Falken Azenis FK453 2,8 1,6 2,8 2,8 2,1 2,3 ab 68,95 €
Uniroyal RainSport 2 2,8 2,6 2,2 3,1 2,4 2,8 ab 67,23 €
Esa-Tecar Spirit UHP 3,0 2,0 3,0 3,0 2,0 0,6  
Toyo Proxes T1 Sport 3,0 1,6 3,0 3,1 2,2 2,3 ab 60,83 €

Nexen N8000

3,3 2,0 2,3 2,8 2,1 3,3 ab 77,08 €
High Performer Sport HS-2 3,8 2,3 3,8 3,3 1,7 2,8  
Syron Race 1 Plus 3,9 2,2 3,9 3,1 2,2 2,5 ab 49,92 €

2012

Im ADAC Sommerreifentest 2012 zeigten besonders die Premiummodelle eine starke Leistung:
Die Modelle von Continental, Michelin, Bridgestone und Pirelli platzierten sich auf den vorderen Rängen. Als Testsieger in der Reifendimension 165/70 R14 T ging der Continental ContiEcoContact 5 hervor. Mit der Endnote von 1,9 verwies er die Konkurrenz auf die Plätze. Dahinter kamen der Michelin Energy Saver und Pirelli Cinturato P1 auf das Treppchen. Auch bei den weiteren Tests in den Dimensionen 205/55 R16 V und 215/65 R16 H kamen die Sieger aus Hannover. Der Continental ContiPremiumContact 5 und ContinentalContiCrossContact UHP zeigten nur minimale Schwächen in den Tests des ADAC.

Die Kleinwagen – Dimension 165 / 70 R 14 T

Den Test beendeten viele der Sommerreifen mit einem „befriedigend“. Aber es gab auch „gute“ sowie „mangelhafte“ Kandidaten. Unter den guten Reifen findet sich dieses Mal auch ein eher unbekannter Vertreter von Apollo zwischen den vielen Markenreifen wieder. Als einziger Reifen wurde der Infinity Inf-030 mit einem Mangelhaft bewertet.

  1. Der Sieger des Sommerreifentests in der kleinen Kategorie kommt aus dem Hause Continental und trägt den Namen Continental ContiEcoContact 5. Er besticht vor allem durch seine positiven Verschleiß- und Kraftstoffverbrauchseigenschaften. Zusätzlich macht er durch eine gelungene Leistung auf trockenen Fahrbahnuntergründen auf sich aufmerksam. Fahrstabilität und Bremsverhalten sind hier besonders positiv hervorzuheben. Abgerundet wird sein gelungenes Leistungsprofil durch eine geringe Geräuschkulisse.
  2. Dicht dahinter auf dem zweiten Rang reiht sich der Michelin Energy Saver ein. Er beweist sein Können sowohl bei Regen als auch bei Sonnenschein. Fahrverhalten und Handling auf trockener Straße sind besonders lobenswert. Hier werden dem Sommerreifen sehr gute Leistungen bescheinigt. Aber auch mit den Ergebnissen im Komfort- und Kraftstofftest muss er sich nicht verstecken.
  3. Das Treppchen komplettiert der Pirelli Cinturato P1. Auch seine Eigenschaften bei Nässe und Trockenheit brachten ihn weit nach vorne. Während man mit dem Sommerreifen bei trockener Straße sehr fahrstabil unterwegs ist, stimmen auch die Leistungen bei Handling Bremverhalten bei Regenwetter. Während er mit dem Verbrauch und Verschleiß noch zum oberen Drittel gehört, muss man laut ADAC einige Abstriche beim Fahrkomfort machen.
Reifentyp Gesamt-Note Trocken Nass Geräusch/ Komfort Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. Mwst.)
Continental ContiEcoContact 5 1,9 1,5 2,5 2,5 1,3 1,3 ab 48,47 €
Michelin Energy Saver 2,0 1,6 2,2 2,6 1,7 2,0 ab 57,23 €
Pirelli Cinturato P1 2,2 1,5 2,3 2,8 2,0 2,3 andere Größen ab 47,29 €
Apollo Amazer 3G Maxx 2,3 1,6 2,2 3,7 2,1 2,5  
Barum Brillantis 2 2,3 1,9 2,5 3,1 2,1 2,5 ab 31,45 €
Goodyear DuraGrip 2,3 1,5 2,8 2,6 1,7 1,5 andere Größen ab 35,45 €
Fulda EcoControl 2,3 1,6 3,0 3,2 2,0 1,0 ab 107,23 €
Yokohama BluEarth 2,3 1,4 2,4 2,8 2,2 2,8 ab 36,35 €
Dunlop SP Street Response 2,3 1,6 2,7 3,0 1,8 2,3 ab 60,15 €
Hankook Kinergy Eco K425 2,4 1,6 2,6 2,9 2,3 2,5 ab 39,82 €
Kumho Solus KH17 2,4 1,6 2,3 3,1 2,5 3,0 ab 41,10 €
Firestone Multihawk 2,5 1,6 2,7 3,2 2,4 2,5 ab 43,16 €
Semperit Comfort-Life 2 2,5 1,7 2,5 3,1 2,3 3,3 ab 39,19 €
GT-Radial Champiro Eco 2,6 2,4 3,2 2,7 1,9 2,0 ab 37,00 €
Infinity Inf-030 3,2 2,0 5,2 3,8 2,3 0,5 andere Größen ab 26,53 €

Die Mittelklasse – Dimension 205 / 55 R 16 V

Diese Dimension umfasst den größten Marktanteil auf dem Reifenmarkt. Positiv anzumerken ist, dass gemäß der der Testergebnisse des ADAC keiner der 15 Kandidaten durchgefallen ist. Allerdings konnten nur fünf Pneus ein „gut“ erzielen. Das Feld ist relativ dicht beieinander und die Wahl ist schwer zu treffen. Darum nachfolgend eine kleine Entscheidungshilfe:

  1. Auch im Jahr 2012 stammt der Sieger des Tests der Kategorie Mittelklasse aus den Continental-Werken und trägt die Bezeichnung Continental ContiPremiumContact 5. Er machte das Rennen durch seine Spitzenwerte auf trockenen und nassen Straßenbelägen. Der Reifen liegt sicher auf den verschiedenen Untergründen und besticht durch sehr gutes Handling. Besonders erwähnenswert die Note 1,0 beim Bremsverhalten auf trockener Strecke. Hinzu kommt ein guter Wert im Kraftstoffverbrauchstest. Im Verschleiß liegt der Sommerreifen eher im Mittelfeld, beim Komfort sogar am Ende. Dennoch überwiegen seine positiven Eigenschaften und er bekam ein „empfehlenswert“ verliehen.
  2. Mit guten Leistungen im Handling und Verbrauch ordnet sich der Goodyear OptiGrip auf dem zweiten Rang ein. Ähnlich wie der Testsieger muss auch er erhebliche Abstriche beim Fahrkomfort machen, kann dies allerdings durch einen profitablen Verschleißwert ausgleichen.
  3. Den dritte Platz vergibt der ADAC an den Dunlop SP Sport Fast Response. Er glänzt durch eine solide Leistung in allen Sommerreifen-Testkategorien – egal ob nasse oder trockene Straßen. Durch geringeren Verschleiß verspricht der Reifen ein langlebigeres Fahrvergnügen, bis der nächste Reifenwechsel ansteht. Lediglich beim Komfort muss auch er Einbußen hinnehmen.
Reifentyp Gesamt-Note Trocken Nass Geräusch/ Komfort Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. Mwst.)
Continental ContiPremiumContact 5 2,1 1,4 2,0 3,5 1,9 2,3 ab 56,87 €
Goodyear OptiGrip 2,1 1,9 2,5 3,4 2,1 0,8 ab 108,66 €
Dunlop SP Sport Fast Response 2,1 1,4 2,5 3,3 1,9 1,5 ab 56,41 €
Bridgestone Turanza T001 2,2 1,4 2,3 3,0 2,0 2,5 ab 67,70 €
Semperit Speed-Life 2,3 1,6 2,5 3,0 2,1 2,5 ab 74,06 €
Pirelli Cinturato P7 2,3 1,7 2,7 2,8 1,7 1,0 ab 51,55 €
Yokohama C.drive 2 2,3 1,4 1,7 2,8 2,5 3,0 ab 55,85 €
C Formula 2,3 2,0 2,8 2,9 1,9 0,5  
Uniroyal RainExpert 2,3 1,8 1,9 3,5 2,2 3,0 ab 52,52 €
Hankook Kinergy Eco K425 2,4 1,7 2,7 3,0 1,7 2,5 ab 47,72 €
Maloya Lugano 2,4 1,9 2,6 3,4 2,1 2,3
Fulda EcoControl HP 2,5 1,4 3,2 3,0 1,9 2,0 ab 50,86 €
Nokian V 2,5 1,5 2,5 3,1 2,4 3,0 andere Größen ab 103,95 €
Nexen N8000 2,5 1,8 2,2 3,0 2,8 3,5 ab 52,00 €
Kumho Ecsta HM KH31 2,5 1,5 2,7 3,2 2,3 3,0 ab 43,73 €

Die SUV – Sommerreifen – Dimension 215 / 65 R 16 H

Da ein immer größerer Trend in Richtung kleinere SUV’s zu erkennen ist, hat der ADAC im Sommerreifentest 2012 auch die gängigste Sommerreifengröße dieser Kategorie mit in seine Testserien aufgenommen. Von sieben Pneus bekamen zwei ein „gut“ und ein Reifen fiel durch. Der Rest ist „befriedigend“.

  1. Den Testsieger stellt der Continental ContiCrossContact UHP dar. Mit den Bestnoten bei Regen und Sonnenschein und auch im Verbrauchstest konnte er die Tester überzeugen. Spitzenwerte im Bremsverhalten und Handling zeichnen den Sommerreifen besonders aus. Mit seiner Haftung auf Gras liegt er eher im Mittelfeld. Schlechte Leistungen offenbarte er beim Komfort und im Verschleiß.
  2. Der zweite Platz ging an den Pirelli Scorpion Verde. Durchweg zeigte der Pneu eine gute, konstante Leistung in den harten Tests. Sehr gutes Bremsverhalten uaf trockener und nasser Straße sind hier besonders positiv anzumerken. Lediglich die Geräuschkulisse bietet Kritikpunkte, welche aber durch seine sehr guten Eigenschaften bei Trockenheit wieder ausgeglichen werden.
  3. Der Goodyear EfficientGrip SUV 4x4 belegt den dritten Rang. Auch er macht ein gutes Bild in den Testkategorien. Durch sehr gute Testergebnisse liefer der SUV-Reifen auf dem trockenen Testparcours. Anzukreiden sind seine Eigenschaften bei Nässe und auf Gras. Einen sehr guten Wert – und gleichzeitig den Bestwert in dieser Kategorie – erzielt er beim Verschleiß.
Reifentypyp Gesamt-Note Trocken Nass Geräusch/ Komfort Gras Verbrauch Verschleiß Einzelpreis
(inkl. Mwst.)
Continental ContiCrossContact UHP 2,2 1,5 2,0 3,4 2,8 1,9 2,5 ab 85,96 €
Pirelli Scorpion Verde 2,3 1,6 2,3 3,0 3,5 2,0 2,3 ab 78,94 €
Goodyear EfficientGrip SUV 4x4 2,3 1,5 2,9 2,6 3,0 2,0 0,5 ab 73,22 €
Vredestein Sportrac 3 2,3 1,4 1,8 3,3 3,0 2,2 2,8 andere Größen ab 64,75 €
Hankook Dynapro HP 2,4 1,5 2,6 2,8 2,3 2,3 2,8 ab 62,26 €
Bridgestone Dueler HP Sport 2,4 1,7 2,7 3,0 2,8 2,1 2,5 ab 71,80 €
Sava Intensa SUV 3,0 2,3 5,3 3,1 2,3 1,8 0,5 ab 117,48 €

Weitere Informationen finden Sie wie immer auf der Webseite des ADAC und im Club-Magazin.

Sommerreifentests 2016: Alle Tests des Jahres im Überblick


 

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