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Flensburg Reform: Ramsauer ruft Bürger zur Mitgestaltung auf

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Flensburg Reform: Ramsauer ruft Bürger zur Mitgestaltung auf5.00 von 5 basiert auf 2 Bewertungen.

Screenshot der Webseite www.punktereform.deWebseite www.punktereform.deViele Autofahrer reagieren sehr skeptisch auf Verkehrsminister Peter Ramsauers Reformpläne für die Verkehrssünderkartei. Um die 53 Millionen Führerscheinbesitzer doch noch von dem neuen System zu überzeugen, setzt er auf eine politische Beteiligung der Bürger über eine eigen eingerichtete Website. Hier kann man sich fragen: Wird sich der Bürger überhaupt beteiligen und hilft es den Reformbestrebungen des Verkehrsministeriums weiter?

Um auf www.punktereform.de Meinungen auszutauschen,  benötigen Teilnehmer lediglich einen selbstgewählten Benutzernamen, ein Passwort sowie eine gültige E-Mail-Adresse. Moderatoren prüfen Beiträge vor der Veröffentlichung auf ihren Inhalt.

Ab dem 1. Mai geht die Website für 3 Wochen online und steht von 07.00 bis 23.00 Uhr für Kritik oder Verbesserungsvorschläge bereit. Dabei werden die einzelnen Aspekte der Reform für jeweils fünf bis sechs Tage diskutiert. Außerdem wird es möglich sein, sich in einem Chat direkt mit Fachleuten auszutauschen.

Diese Art der Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern ist sehr modern und innovativ, bringt jedoch eine ganze Reihe von Vor- und Nachteilen mit sich. Da heutzutage praktisch überall Internet verfügbar ist, hat jeder interessierte Bürger die Möglichkeit sich an der Debatte zu beteiligen. Es spricht jedoch vorrangig die jüngere Generation an, welche regelmäßig das Internet dienstlich oder privat nutzt. Ältere Personen, welche keine Erfahrung oder Interesse an dem „World Wide Web“ haben, werden vernachlässigt.

Alle fünf bis sechs Tage ändern sich die Themenschwerpunkte. Noch ist unbekannt wann welches Thema diskutiert wird. Daher liegt es an jedem Teilnehmer selbst  sich regelmäßig zu Informieren, welches Thema aktuell ist.
Der gleichzeitige Meinungsaustausch mit Fachleuten ist eine gute Option um das eigene Wissen zu erweitern oder neue Sichtweisen aufzuzeigen.

Es wird einen hohen Aufwand darstellen, die produktivsten und sinnvollsten Beiträge aus dieser anstehenden Fülle von Meinungen zu selektieren.

Man kann gespannt sein, ob die Bürger die Initiative nutzen um Ihre eigenen Überlegungen oder Kritiken in die Diskussion einzubringen. Vielleicht etabliert sich diese Internet-Offensive  sogar als gängige Methode für kommende politische Entscheidungen.

 

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