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Tanke schön? Denkste: Benzinpreise steigen weiter

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Neue Studie stellt Ölmultis für Preistreiberei an den Pranger

Die Benzinpreise kennen seit Monaten nur eine Richtung:  nach oben. Laut neuester Erhebung des ADAC vom 21.03.2012  ist der Preis für einen Liter Super E10 auf ein neues Rekordhoch geklettert. Im bundesweiten Durchschnitt müssen Kraftfahrer derzeit 1,660 Euro je Liter an der Tanke lassen. Auch der Dieselpreis steigt und steigt unaufhaltsam. Diesel kostet derzeit im Schnitt 1,534 Euro je Liter und ist damit nur noch 0,4 Cent billiger als beim Allzeithoch im Juli 2008. Während die Kraftstoffpreise ein Hoch nach dem anderen erklimmen, wächst die Wut der Autofahrer. „Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu“, lautet der Verdacht gegen die Mineralölkonzerne. Die Ölmultis wiederum geben sich ahnungs- und schuldlos. Den Vorwurf der Preisabsprache weisen sie brüsk zurück.


Seit Jahren schon predigen die Mineralölkonzerne dieselbe Leier: Der neue Ölhunger der Schwellenländer, der ewig schwelende Brandherd Nahe Osten, die knapper werdenden Ölvorräte und natürlich höhere Kosten für dies und das seien für den starken Preisanstieg bei Benzin und Diesel verantwortlich.

Doch eine aktuelle Studie, welche die Partei Die Grünen beim Hamburger Energieexperten Steffen Bukold in Auftrag gegeben hat, sieht die Ölmultis kräftig an der Preisschraube drehen, um mehr Gewinn einzufahren. Der Studie nach liegt der Preis für Superbenzin fünf Cent höher, als es durch die gestiegenen Kosten gerechtfertigt wäre. Die Ölmultis verteidigen sich gegen den neuerlichen Vorwurf der Abzocke von Autofahrern und zeigen mit dem Finger auf die Raffinerien. Diese hätten die Preise nach oben getrieben. Doch die Raffinerien – auch wenn sie unter Namen wie MiRo oder Ruhr-Oel firmieren - gehören den Mineralölkonzernen und großen Tankstellenbetreibern wie Jet, Shell und Esso. Unter diesen Vorzeichen werden die Kraftstoffpreise mittelfristig wohl weiter steigen. Langfristig auch.

kraftstoffpreiseFoto: ADAC

 

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