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Update: Unionspolitiker fordern Abschaffung des E 10 Biokraftstoffes

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Update: Unionspolitiker fordern Abschaffung des E 10 Biokraftstoffes2.75 von 5 basiert auf 4 Bewertungen.

 

Erst seit Februar ist der neue Kraftstoff E 10 an den Zapfsäulen in Ost- und Süddeutschland erhältlich, doch herrscht offenbar Unwissenheit und Verwirrung bezüglich des neuen Benzins. Welche Vorteile und Nachteile der neue Kraftstoff hat, sehen Sie hier. Nun werden Stimmen gegen das neue Benzin laut und Kunden boykottieren den grünen Kraftstoff.

Das Problem E 10

Es ist ein grandioses Beispiel für die Verwirrung, die entstehen kann, wenn EU-Richtlinien, Regierung und die Mineralstoffbranche auf einen Nenner gebracht werden sollen. Die EU-Richtlinien geben vor, dass umweltschonendere Kraftstoffe zu einem gewissen Teil an den Tankstellen angeboten werden müssen. Die Regierung muss den Vorschlägen der Mineralstoffbranche zustimmen, um die durchaus angebrachten Richtlinien der EU umzusetzen. Die Vertreter der Mineralstoffe hingegen wollen bei der Erneuerung keine Verluste, sondern möglichst Gewinne machen.

Wohin führt das? Damit die Tankstellen möglichst schnell den Richtlinien folgen können, stampft die Industrie einen Kraftstoff aus dem Boden, der den Angaben der EU gerecht wird, deshalb von der Regierung befürwortet wird und aus Gründen der Kostenminimierung möglichst schnell verkauft werden soll. Plötzlich ist ein neuer Kraftstoff an den Zapfsäulen zu sehen, die Preise für herkömmliche Kraftstoffe steigen und keiner weiß, was E 10 bewirkt und macht.

Stimmen aus der Politik

Genau an dieser Stelle setzen Unionspolitiker aus dem EU-Parlament an und fordern die schnelle Abschaffung des frisch eingeführten Bio-Kraftstoffs. Die Einführung sei zu schnell gegangen, gibt der Spiegel Online an. Der Kunde wisse nicht, was derzeit passiere. Der Umwelt-schonende Grundgedanke sei zudem nicht zu Ende gedacht worden, da der CO2-Austoß nicht reduziert werde, da der Verbrauch zunehme.

Allgemein soll nicht der E 10 an sich und dessen Hintergedanken Schuld an der Misere haben, sondern die Umsetzung sei einfach stümperhaft gewesen. So müssten sämtliche Informationen zum neuen Produkt an den Tankstellen, anstatt Flyer, welche auf eine Internadresse für die PKW-Verträglichkeitsliste verweisen, ausliegen. Die Kritik am E 10 ist also unangebracht, da dieser Alternativ-Kraftstoff schlicht notwendig ist. Die Verantwortlichen für die Einführung des E 10 tragen demnach die Verantwortung dafür, dass die Konsumenten den Kraftstoff an den Tankstellen boykottieren. Deshalb soll ein Benzin-Gipfel in näherer Zukunft das Problem aufgreifen.

 

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