Anzeige

Anzeige

Sechs Sommerreifen im Test bei AutoBild Sportscars

582
(9 Bewertungen, 4.67 von 5)
Sechs Sommerreifen im Test bei AutoBild Sportscars 4.67 von 5 basiert auf 9 Bewertungen.

Wer gern sportlich unterwegs ist, wird sicherlich schon sehnsüchtig an den kommenden Sommer denken. Um Fahrern von Sportwagen die Entscheidung zur passenden Bereifung zu erleichtern hat AutoBild Sportscars jetzt sechs Sommerreifen getestet. Dabei waren altbekannte Sommerreifen und absolute Neulinge von renommierten Herstellern, die mit Bewertungen von „vorbildlich“ bis „befriedigend“ im Durchschnitt eine gute Leistung abgeliefert haben.

Mischbereifung

Eine Besonderheit des AutoBild sportscars Sommerreifentests ist auch 2016 wieder das Aufziehen von Reifen in zwei Dimensionen. Diese Mischbereifung wirkt sich meist positiv auf die Fahrstabilität aus, kann dafür aber bei Präzision und Reaktionsschnelle zum Nachteil werden. Diesmal zogen die Experten von AutoBild sportscar Reifen in den Dimensionen 255/35 – 295/30 R 20 auf einen Jaguar F-Type. Auf dem Handlingparcours mussten die Kandidaten bei Nässe und Trockenheit beweisen was sie in Sachen Handling, Bremsen und Aquaplaning drauf haben. Auch ihre Fähigkeiten bezüglich Kreisbahn, Vorbeifahrgeräusch und Rollwiderstand standen auf dem Prüfstand.

Continental und Hankook führen das Feld an

Der Newcomer Continental SportContact 6 kann nicht nur problemlos mit der Konkurrenz mithalten, er hängt sie auf trockener Strecke auch ab. Besonders hervorzuheben sind Handling und Bremswege, die bei Trockenheit und Nässe vorbildlich sind. Die einzigen kleinen Schwächen, die der Reifen hat, lassen sich bei Aquaplaning und Abrollkomfort finden, dort besteht noch etwas Verbesserungspotential. Trotzdem ein Reifen, der das begehrte Prädikat „vorbildlich“ ergattert hat.

Der koreanische Hankook Ventus S1 evo2 ist auf dem Niveau des Vertreters von Continental, ebenfalls mit der Bewertung „vorbildlich“. Der Reifen tut sich aber besonders bei Nässe hervor und hat da die besten Ergebnisse im Vergleich mit allen anderen Kandidaten. Die Sicherheit beim Aquaplaning ist sehr gut und auch die Bremswege sind kurz. Beim Handling auf trockener Piste schneidet er nicht absolut ideal ab, aber gut ist die Leistung allemal.

Michelin und Yokohama überzeugen mit guter Leistung

Der Michelin Pilot Super Sport zeichnet sich vor allem durch sein präzises Einlenkverhalten aus, sowie die stabile Seitenführung und dynamisches Handling mit kurzen Bremswegen bei Trockenheit. Auf nasser Fahrbahn schwimmt jedoch besonders der breitere Reifen schnell weg. Bei der Geräuschemission ist der Franzose Schlusslicht im Test. Im Endeffekt erreicht der Pneu das Prädikat „gut“.

Der japanische Yokohama Advan Sport V105 glänzt mit durchgehend guten Eigenschaften bei Nässe. Überzeugend sind auch die dynamischen Handlingqualitäten, das direkte Einlenken und der geringe Rollwiderstand. Auf nasser Strecke ist die Seitenlage stabil, auf trockener ist die Verzögerung gut. Dafür untersteuert der Reifen bei Trockenheit leicht. Alles in allem ein Sommerreifen, der die Bewertung „gut“ verdient hat.

Vredestein und Dunlop sind die Nachzügler

Einer der günstigen Kandidaten im Rennen ist der Vredestein Ultrac Vorti. Bei Nässe fährt sich der Niederländer harmonisch und wartet mit kontinuierlich guter Leistung auf. Bei trockener Fahrbahn neigt er jedoch dazu, leicht zu untersteuern. Der Reifen hat die längsten Bremswege im Test und auch der Rollwiderstand könnte geringer sein. Insgesamt reicht es somit nicht mehr ganz zur Bewertung „gut“ und der Vredestein ist der erste Kandidat mit einem „befriedigend“.

Die vergleichsweise schlechtesten Testergebnisse liefert der Erstausrüster Dunlop SP Sport Maxx GT ab. Bei den Bremswegen schneidet er jedoch gut ab. Das Lenkverhalten ist recht zäh und bei nasser Strecke neigt er zum leichten Übersteuern. Am Ende schneidet er aber auch noch mit „befriedigend“ ab.

Die Testergebnisse im Überblick

Sommerreifen 255/35-295/30 R20 97Y/101YGesamturteilNässeTrockenPreis (inkl. MwSt.)
Continental SportContact 6 vorbildlich 2 1-  ab 177,40 €
Hankook Ventus S1 evo2 vorbildlich 1- 2  ab 138,60 €
Michelin Pilot Super Sport gut 2- 2+  ab 207,50 €
Yokohama Advan Sport V105 gut 2+ 2-  ab 133,94 €
Vredestein Ultrac Vorti befriedigend 2 2-  ab 146,40 €
Dunlop SP Sport Maxx GT befriedigend 2- 2-  ab 170,80 €

Fazit: namenhafte Hersteller liefern im Durchschnitt gute Leistungen ab

Für Mischbereifung in diesen Dimensionen sind keine Budgetreifen auf dem Markt und das lässt sich an den Testergebnissen sehen. Keiner der Sommerreifen von renommierten Herstellern schneidet schlechter ab, als mit einem „befriedigend“, man kann also insgesamt von einem hohen Niveau sprechen. Auch, wenn die getesteten Reifen preislich recht dicht bei einander liegen, lässt sich trotzdem feststellen, dass nicht zwangsläufig teurere Reifen besser abschneiden. Der Vertreter von Hankook, der sich besonders positiv hervorgetan hat, ist einer der günstigeren Reifen im Test und ist von den Leistungen her mit dem teuersten Reifen von Continental relativ gleich auf.

Mehr Details zum Test finden Sie in der AutoBild sportscars, Ausgabe 4 / 2016.

Die Testsieger und Podiumsplatzierten gibt es zum günstigen Preis bei:

 

Reifensuche

von € bis

kalkulator-sommerreifen

Wagenhebercheck